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Es muss nicht immer der Garten sein! Wer wenig Platz hat, aber trotzdem nicht auf eine grüne und blühende Umgebung verzichten möchte, der setzt auf und vor allem in Töpfe und Kübel. So macht es auch Gerhard, Student, der gerade seine Doktorarbeit zu Ende schreibt. Auf seinem Balkon hat ein Apfelbäumchen seinen Platz bekommen, der ihm in diesem Jahr ein gute Ernte bringen wird.

In seinen Töpfen und Kübeln gedeihen auch kleine Sträucher, Stauden und Gräser gut. Wichtig bei der Gestaltung ist, dass die Standortansprüche berücksichtigt werden. Stauden wie Funkien (Hosta), Purpurglöckchen (Heuchera) und Polsterglockenblumen (Campanula) stehen am liebsten im lichten Schatten. Hier fühlen sich auch Fuchsien, Hortensien (Hydrangea) und immergrüne Gehölze wie Buchsbaum (Buxus) und Spindelstrauch (Euonymus) wohl. Für die Sonnenseite eignen sich Fetthenne (Sedum), Lavendel (Lavandula) und Prachtkerze (Gaura), aber auch kleine Sträucher wie Japanische Azaleen (Rhododendron), Rosen (Rosa) oder die Bartblume (Caryopteris).
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Praxis-Tipp
Damit Pflanzen in Töpfen nicht dauerhaft nasse Füße haben, sollte man einige Punkte beachten. Unerlässlich ist das Loch im Topfboden, aus dem überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Daneben sind auch kleine Ton-Füßchen unter dem Topf sinnvoll. Sie sorgen dafür, dass das Wasser ungehindert austreten kann und sich nicht zwischen Topf und Boden staut. Damit das Substrat nicht zu feucht wird, kann der Blumenerde zusätzlich Sand oder feiner Kies beigemischt werden. Möchte man verhindern, dass die Erde im Sommer zu stark austrocknet, kann man die Erdoberfläche einfach mit Kies bedecken und so die Verdunstung reduzieren. Ganz nebenbei verhindert man damit auch das Aufkeimen von Unkraut.
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