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Für die einen ist es eine echte Spielerei, für die anderen ist es eine ernste Sache. Doch eines steht fest: Es gibt einfach Monate da reicht das feuchte Nass von oben für unsere Gärten nicht aus.
Aber eins vorweg. Auch wenn es die Materialien fürs Brunnen bohren im Baummarkt zu kaufen oder sogar mieten gibt, lassen sie den Fachmann ans Werk. Es lohnt sich.
Wichtig für den Brunnenbauer ist die "wasserrechtliche Erlaubnis"..
Bevor der aber so wie hier loslegen kann, müssen sie eine Genehmigung einholen. Denn es handelt sich um eine anzeige-pflichtige Angelegenheit.
Mein Tipp:
Informieren Sie die Behörde zwei Monate bevor Sie mit Ihrem Vorhaben beginnen. |
Das Anmelden eines Brunnenbaus erfolgt - nach dem Wassergesetz - durch die Landratsämter oder Stadtkreise .In Brandenburg ist dafür die Untere Wasserbehörde zuständig, in Berlin ist das die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. In der Stadt München das Referat für Gesundheit und Umwelt,
Eigentlich gibt es damit keine Probleme, nur Vergessen sollten sie es eben nicht.
Die Kosten für einen Brunnen richten sich natürlich nach der Tiefe, in der das Grundwasser zu finden ist. Ratsam ist es vor dem Brunnenbau den Stand des Grundwassers zu erfragen. Je nach Grundwasserspiegel entscheidet sich, ob das Schlagen eines Brunnens mit Rohr und Hammer, das Graben oder am Ende das aufwendige Bohren sich tatsächlich lohnt. Denn liegt der Grundwasserspiegel zu tief, macht der Bau wegen der hohen Kosten keinen Sinn. Natürlich gibt es für die einzelnen Regionen sehr große Unterschiede. In München und Spandau z.B. kann man schon in acht Metern fündig werden, in Brandenburg gibt es Gegenden da müsste man 60 m tiefer bohren. Für den eigenen Garten rät der Fachmann eigentlich nur bis zu max. 15 Meter zu gehen
Wird das Brunnenwasser nur zur Bewässerung des Grundstücks benutzt, braucht man auch in ökologischer Hinsicht keine Bedenken zu haben.
Ein Brunnen kann rein theoretisch aber auch versiegen, dass ist aber meist erst nach 30-40 Jahren der Fall, dann muss neu gebohrt werden.
Bitte nicht vergessen: Brunnenwasser ist kein Trinkwasser! Deshalb darf das durch „die eigene Quelle“ gewonnene Wasser lediglich zum Gießen genutzt werden.