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Immergrüne Nadelbäume wie Eiben, Fichten, Tannen und Kiefern tragen im Garten dazu bei, dass der Blick im Winter nicht über eine kahle Fläche streift, sondern das Auge Halt findet - und es vielleicht sogar einiges zu entdecken gibt. Manche Nadelbäume wie die Kugel-Kiefer (Pinus nigra 'Brepo') beeindrucken jetzt noch deutlicher als im Sommer mit ihren interessanten Wuchsformen. Die Schwarzkiefer 'Brepo' wächst kugelig, oft wird sie auch als Stämmchen gezogen. Sie hat sogar von Natur aus eine schöne runde Krone und benötigt keinen Schnitt. Diese Schwarzkiefer 'Brepo' bevorzugt die volle Sonne, im Schatten werden die Nadeln stumpf und graugrün. An den Boden ist sie anspruchslos, stark lehmige und nasse Böden sollte man meiden. Sie ist winterhart bis -25 Grad.

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Rinde, Wuchsform, Nadelfarbe neben diesen Pflanzeneigenschaften tragen auch lange an den Trieben haftende Früchte dazu bei, dass es im Winter im Garten einiges zu entdecken gibt, zum Beispiel bei den Stechpalmen, auch unter den Namen Hülse oder Ilex bekannt. Besonders die beerentragenden Stechpalmen ziehen im Winter mit ihren zumeist leuchtend roten Beeren die Blicke auf sich. Die roten Beeren bilden einen schönen Kontrast zu den immergrünen Blättern. Die meisten Ilex sind zweihäusig.
Das heißt, dass sich männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen befinden. Wer sich über üppigen Beerenschmuck freuen will, sollte deshalb zusätzlich zu einer weiblichen Pflanze auch eine männliche als Pollenspender pflanzen. Einige Sorten fruchten aber auch ohne Partner sehr gut wie zum Beispiel die bewährte Sorte ’J.C. van Tol’. Ilex-Beeren als winterlicher Tischschmuck für die Feiertage? Kein Problem Stechpalmen sind sehr schnittverträglich. Sie eignen sich deshalb gut für immergrüne, dichte Hecken. Größere Pflanzen verkraften es auch gut, wenn einige wenige Zweige mit Beeren für die Vase geschnitten werden.

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Die Sorten der Bunten Lenzrose (Helleborus-Orientalis-Hybriden) sind pflegeleichte und langlebige Frühblüher für halbschattige bis schattige Gartenbereiche. Ideal ist ein Standort unter lichten, laubabwerfenden Sträuchern. Diese etwa 25 bis 40 Zentimeter hohen Stauden sind wintergrün und haben glänzende, dunkelgrüne Blätter. Die großen, von Februar bis April erscheinenden Blüten sind einfach oder gefüllt und bieten ein reiches Farbenspektrum von Weiß über gelblich-grüne Nuancen und Rosarot bis hin zu dunklem Purpur. Manche Blüten zeigen ein reizvolles Spiel unterschiedlicher Farben. Die helleren Blüten haben zum Teil winzig kleine Flecken oder feine Linien, die dunklen Blüten wirken durch die kontrastreichen hellen Staubgefäße sehr apart.