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Für farbigen Fruchtschmuck auf Balkon und Terrasse sorgen Ziersträucher wie beispielsweise die wintergrüne Zwergmispel (Cotoneaster dammeri ’Coral Beauty’) mit ihren leuchtend orangeroten Früchten. Die Beeren sind ungenießbar, bleiben dafür aber bis zum Frühjahr am Strauch haften und sorgen auch noch für Farbe, wenn der Winter einsetzt und die Umgebung in tristes Grau hüllt.
Auch die immergrüne Torfmyrte (Gaultheria mucronata) zeigt ab September ihren dekorativen weißen, rosafarbenen oder purpurroten Fruchtbesatz. Glänzend rot leuchten außerdem die Beeren der Skimmie (Skimmia). Auch die Früchte dieser beiden Zwergsträucher sind für den Menschen nicht genießbar, sehen aber den ganzen Herbst und Winter über fröhlich bunt aus.
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Etwas kompakter und kleiner, aber nicht weniger leuchtkräftig ist die 20 cm hohe Scheinbeere (Gaultheria procumbens). Sie bildet ab August kräftig rote Früchte und färbt ihr immergrünes Laub im Winter bronzerot. Durch ihr Miniformat passt sie perfekt in den Balkonkasten und kuschelt sich in den kalten Wintermonaten an Ziergräser und Heide.
Tipps
Schutzbedürftig
Wenn die Nächte Ende Oktober oder Anfang November langsam kälter werden und sich der erste Frost ankündigt, dann benötigen Topfpflanzen noch einmal Ihre Aufmerksamkeit. Die Minusgrade setzen Stauden und Gehölzen in Töpfen generell mehr zu, als den Gewächsen im Beet. Deshalb sind selbst winterharte Pflanzen bei strengen Frösten dankbar für einen Schutz aus Vlies oder Reisig. Empfindliche Gewächse sollten in den kalten Monaten am besten in ein frostfreies Winterquartier gebracht werden. CMA
Wohin mit den Pflanzen im Winter?
Frostempfindliche Kübelpflanzen bevorzugen überwiegend helle Winterquartiere. Hierfür eignen sich kühle Räume mit Fenster, wie Keller oder Garagen aber auch ungeheizte und helle Zimmer, Flure oder Treppenhäuser. Stehen die Pflanzen im Winter zu warm, wachsen sie weiter und bilden lange unansehnliche Triebe. Optimal sind Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius. Dann legen die Pflanzen eine Pause ein und sparen ihre Energie für den nächsten Frühling.
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