… das ist ganz still und stumm, mit einem purpurnen Mäntelein um…. es ist die Hagebutte. Durch die wiedereingeführte „naturnahe“ Forstwirtschaft“ finden wir in Wäldern wiedr Hagebutten. Der Name der Hagebutte setzte sich aus 2 Wörtern zusammen. Der Hag hat im altdeutschen oder auch im schweizerdeutschen auf das Vorkommen einer Pflanze an der Hecke hingewiesen, der zweite Namensteil „ Butte“ stammt vom Butz oder Butzen ab, was dicke rundliche Gestalt bedeutet.

Die Hagebutte und ihr Heilkünste:
Unter den einheimischen Früchten hat die Hagebutte mit ungefähr 500 mg pro 100 g den höchsten Vitamingehalt. Ihr Mark enthält mehr Vitamin C als eine Zitrone. Die roten Früchte sind außerdem reich an Vitaminen A, B, E und K und an Fruchtsäuren. Auch an wichtigen Mineralstoffen u.a. Magnesium sowie den Spurenelementen Kupfer und Zink mangelt es nicht. Ihr feinherber Geschmack ist hervorragend für Gelees, Mus oder Säfte geeignet. Hagebutten geben auch Desserts, Fruchtsaucen und Kuchen sowie der pikanten Küche mit Wild und Pilzen den letzten Schliff.
Wie schon erwähnt ist die Hagebutte reich an VitaminC , das Stärkt die Abwehrkräfte und beschleunigt die Wundheilung. Auch bei Fieber weren diese Vitamine benötigt.
Die enthaltenden Flavonoide wirken entzündungshemmend und antibiotisch. Auch haben die Pektine darmregulierende Eigenschaften.

Hagebutten sind reif, wenn sie sich leicht vom Stängel lösen und schon etwas weich sind. Wer Hagebutten pflückt, sollte deswegen die ersten kalten Nächte abwarten. Durch die niedrigen Temperaturen sind sie nicht nur süßer, sondern das Fleisch wird mürbe, außerdem sind sie leichter zu pflücken.