Herbstarbeiten:

Winterschutz für Pampasgras

Damit das herrliche Pampasgras (Cortaderna sellonana) den Winter gut übersteht, sollte es im Winter geschützt werden, denn in rauen Lagen ist es nicht völlig winterhart. Weil schon so manches dieser Gewächse an Winternässe zugrunde gegangen ist, bindet man die Blätter zu einem Schopf zusammen – Regenwasser kann dann außen ablaufen. Man kann sie auch zusätzlich noch mit Vlies umwickeln. Die Wurzelscheibe bekommt eine dicke Abdeckung aus Falllaub oder Stroh. Sobald im Frühjahr die Frostgefahr vorbei ist, wird Laub oder Stroh entfernt, und die Blätter und Wedel werden handhoch über dem Boden abgeschnitten.

.. und jetzt Film ab!

Pampasgras

Pampasgras ist übrigens getrennt geschlechtlich. Den begehrten schönen Blütenschopf bilden nur die weiblichen Gräser aus, die sich allein dann zu voller Pracht entwickeln, wenn sie auf einem gut gedüngten, durchlässigen Boden in voller Sonne stehen. Im Frühjahr einen Langzeitdünger in den Boden einarbeiten und während längerer Trockenzeiten im Sommer hin und wieder durchdringend wässern.

Pampasgras

.. und jetzt Film ab!

Pflege der Rosen im Herbst

Krankes Laub entfernen und Anhäufeln

Entfernen Sie jetzt krankes Laub (befallen von Sternrußtau, Rost, Mehltau) von den Beeten. (Auch von den Rosen, aber das kann mühselig werden, wenn man viele Rosen besitzt). Damit sorgen Sie dafür, dass die Krankheitserreger nicht im Boden rund um die Rose überwintern können. Das schützt die Rose vor der jeweiligen Krankheit im kommenden Gartenjahr.

Pampasgras

Wer seine Rosen tief genug pflanzt (Veredlungsstelle muss unter der Erde liegen!), muss sie nicht unbedingt anhäufeln, Denn das Anhäufeln soll die Veredlungsstelle vor Frösten schützen. Liegt sie unter der Erde, ist keine Gefahr. Liegt die Veredlungsstelle aber über der Erde, sollte angehäufelt werden. Das gilt auch für Rosen, die in sehr exponierten Lagen wachsen; also in offenen Gärten mit kalten Ostwinden zum Beispiel. Benutzen Sie dafür übrigens nicht die umliegende Gartenerde. Das stört die Wurzeln und umliegende Pflanzen. Am besten benutzen Sie Humus; der ist nicht zu nährstoffreich. Keine Blumenerde anwenden: Sie ist zu torfhaltig. Der Torf hält das Wasser - und das könnte wie ein Eispanzer wirken.

Einwickeln der Hochstammrosen

Auch die Hochstamm-Rosen erst gegen Weihnachten einpacken - das reicht. Dann schnappen Sie sich Jute oder Vlies und wickeln die Krone der Rose ein; besonders die Veredlungsstelle. Auch den Stamm einwickeln: Er kann sonst bei starken Temperaturschwankungen aufspringen. Benutzen Sie zum Einwickeln auf keinen Fall Plastikfolie. Darunter kann sich bei Sonneneinstrahlung ein Klima wie im Gewächshaus entwickeln - das sollten Sie unbedingt vermeiden!

Auf keinen Fall im Herbst oder Winter!

Rosen schneiden

Das macht man zur Zeit der Forsythienblüte! Jetzt höchstens sehr lange Triebe etwas einkürzen, damit zum Beispiel bei Herbststürmen keine Schäden entstehen.

Rosen düngen

Im Herbst und Winter die Rosen nicht düngen. Sollte es "vor der Zeit" im Winter kurzzeitig warm werden und Nährstoffe fließen, treibt die Rose möglicherweise aus - und nimmt Schaden, wenn der Frost wieder zuschlägt. Außerdem können - je nach Art des Düngers - mehr oder weniger Nährstoffe in der kalten Jahreszeit ungenutzt im Boden ausgewaschen werden. Eine ganz unnötige Belastung der Umwelt. Warten Sie mit dem Düngen bis zum nächsten Frühjahr - dann braucht die Rose die Nährstoffe, wenn sie mit dem Neuaustrieb beginnt.

.. und jetzt Film ab!
<<< zurück