Kirschlorbeer

Wie der Name schon verrät, verbergen sich zwei botanische Geschwister hinter diesem Gehölz. Kirsch- und Lorbeerbaum. Botanisch heißt er somit Prunus Laurocerasus – Prunus die Kirsche – Lauros der Lorbeerbaum. Somit bildet er Kirschähnlich Früchte, andererseits hat er Lorbeerähnliche Blätter, die 8 bis 15 cm groß werden. Der Kirschlorbeer hat seinen Heimat auf dem Balkan in Anatolien. Seit dem 16. Jahrhundert wird er in Westeuropa als Hecke gepflanzt. Dieses immergrüne Gehölz schiebt sich – falls es nicht zurück geschnitten wird- auf bis zu 15 Meter Höhe. Diese Wuchsfreudigkeit bedingt somit seien Einsatz in wirklich großen Gärten. Deshalb empfehle ich eher die Zwergformen wie „Ottoluyken“ und „Zabeliang“ die rund 1 Meter hoch und somit eher breit werden. Herrlich ist die Blütenpracht des Kirschlorbeeres. Im Frühjahr trägt er Kleine, süßduftende weiße Blüten in aufrechten Trauben. An diesen Trauben entwickeln sich schließlich die Kirschähnlichen Früchte.

Leider leidet der Kirschlorbeer in manchen Regionen an Frost. Heute wissen wir, dass diese Frostschäden meist im Februar auftreten, und zwar an den Stellen, wo die Morgensonne auf die Hecke trifft. Wenn nach einer kalten Nacht der Wurzelbereich gefroren ist, dann könnend die morgendlichen Sonnenstrahlen die immer grünen Blätter austrocknen, weil sie beginnen Wasser abzugeben, also zu transpirieren. Die Pflanze kann aber durch die Wurzeln keine neue Feuchtigkeit nachziehen, weil eben kein Wasser im Boden ist, sondern nur Eis. So entstehen die Frostschäden im Winter.

Der beste Schutz für den Kirschlorbeer ist ein Laubmantel am Stammfuß, intensives wässern an frostfreien Tagen und bei extremen Frösten das Abdecken mit Tüchern. Kirschlorbeer liebt einen Platz im Halbschatten und Schatten, aber ohne Zugluft und er möchte nie trocken stehen.    


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