Der koreanische Garten

Korea ist eine Halbinsel in Ostasien, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in zwei Staaten geteilt ist. Korea grenzt an China und Russland  an und wird durch das Meer von Japan  getrennt. Mit einer Gesamtfläche von 222.154 qkm ist die koreanische Halbinsel ungefähr so groß wie Großbritannien und hat 70 Mio .Einwohner

Typisch für die Landschaft von Korea. sind die schroffen und steilen Felsen, Bergflüsse, Tempel und  Wälder.

Gärten gleichen im Allgemeinen denen von China und Japan. Im Gegensatz zu Chinesischen und Japanischen Gärten vermeiden Koreanische Gärten  jede Art von Künstlichkeiten. Vielemehr steht die Natur im Vordergrund. So gestaltet man sich im Garten eine naturnahe Landschaft nach die eines aufweisen muss: Das Erleben der vier Jahreszeiten

Als Frühlingsgarten wird der Haupteingangsbereich bezeichnet in dem die ersten Blüher des Jahres gesetzt sind . Von dort gelangt man in den Haupthof. Diese freien Räume/Höfe werden als  »Ma-Dang« bezeichnet. Hier sind  die Znag Do Dä (Platz für Tonkrüge). Während der Koryo-Zeit (935 bis ins 14. Jahrhundert) erlebte die Keramik in Korea ein wahre Blütezeit.

Doch zurück in den Garten.

Die Landschaft stellt ein Abbild der realen Naturlandschaft Koreas mit ihren Felslandschaften und der typischen koreanischen Vegetation dar. Kiefern, Bambus, Eichen, Fächerahorn, Azaleen und Hortensien sind einige der verwendeten Pflanzenarten. „Hinter jeder dieser Pflanze steht das Symbol für langes Leben und für ewiges Glück (Azalee).

Hortensie Azalee

Zu den auffälligsten Elementen eines Gartens gehören abstrakte Figuren, die an Wegen oder vor den Mauern der Höfe stehen und auf das schamanische Weltbild Koreas zurückgehen. Die großen Holzfiguren oder Totempfähle werden als »Zang Sung« bezeichnet, an sie wenden sich die Menschen mit ihren Wünschen.

Hortensie Azalee

Wesentlich kleiner sind die »Buk Su«, die vor Naturkatastrophen wie Feuer, Hochwasser oder Epidemien schützen sollen.

Hortensie Azalee

Die hohen Masten mit abstrahierten Vögeln an der Spitze symbolisieren den schamanistischen Geistermast und werden »Sot Dä« genannt. Die Vögel sind Boten, die die Gebete der Menschen zu den Geistern in den oberen Welten tragen.

Hortensie Azalee

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