Wochentipp Januar KW 3:
Holzasche für den Garten?
Immer mehr Hausbesitzer stellen sich Kaminöfen, Kachel- öfen und Schwedenöfen in die gute Stube. Das heimelige Knistern im Ofen und die gemütliche Wärme sind ein Genuss in der kalten Jahreszeit. Doch wohin mit der anfallenden Asche? Auf den ersten Blick scheint das Ausbringen von Asche im Garten ein Beitrag zur Entlastung der Mülltonne zu sein, doch leider muss ich vor der Entsorgung im Garten und auf dem Kompost warnen.

Wird nicht nur naturbelassenes Holz, sondern auch andere Stoffe, wie lackiertes Holz, Kunststoffe und Kohle verbrannt, müssen diese Aschen in jedem Fall im Restmüll entsorgt werden. Feinstflugasche und Ruß aus der Schornsteinreinigung dürfen auf keinen Fall im Garten landen.

Immer wieder wird selbst in einschlägiger Literatur Holzasche als gehaltvoller Mehrnährstoffdünger mit einem hohen Kaliumanteil empfohlen, aber in der Asche verbergen sich auch unerwünschte Stoffe. In unserer Umwelt befinden sich aus der Luftverschmutzung viele Schwermetalle, wie Cadmium und Blei, die von den Bäumen aufgenommen werden. Im Holz ist die Schwer- metall-Konzentration noch gering, aber nach der Verbrennung des organischen Materials konzentrieren sich diese Schadstoffe in der Asche. In den Kreislauf des Gartens ausgebracht, werden sich die unerwünschten Substanzen im Boden, aber auch in Gemüse, Obst und anderen Pflanzen wiederfinden.

Deshalb gilt als Fazit: Holzasche auch nicht in kleinen Mengen in den Garten und auf den Kompost!

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