Die Medinille fühlt sich am wohlsten an hellen, luftigen, im Sommer eher halbschattigen Plätzen. Während sie vom Frühjahr bis zum Herbst normale Zimmertemperaturen bevorzugt, sollten Sie ihr von November bis Februar ein kühles, helles Quartier geben. Fensterbänke aus Stein oder Marmor sind allerdings ungeeignet, da die Pflanze keine "Fußkälte" verträgt. Schützen Sie die Pflanze auch vor Zugluft.
Pflege:
Während der Sommermonate braucht die Pflanze viel Wasser. Verwenden Sie zum Gießen nur weiches, temperiertes Wasser. Bieten Sie der Pflanze außerdem ein wöchentliches Tauchbad. Achten Sie nach jedem Gießvorgang darauf, dass das überschüssige Wasser abfließt und keine Staunässe entsteht. Wichtig ist auch die wöchentliche Düngergabe. Verwelkte Blütenrispen sollten Sie am Ansatz abschneiden. Die Medinille liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Stellen Sie die Pflanze am besten in einen Untersetzter mit Wasser, dass verdunsten kann, oder besprühen Sie sie ab und zu. Das Besprühen der Pflanze wird allerdings nur bei kalkarmen, also weichem Wasser empfohlen.
Weitere Tipps:
Sobald sich Blütenknospen zeigen, darf die Pflanze nicht mehr umgestellt werden. Sollten die Blüten und Blätter abfallen bzw. welken hilft nur noch ein radikaler Rückschnitt. Die Medinille gedeiht besonders gut in Hydrokultur.