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Den Frühling anlegen
Schon bald gibt es Farbe aufs Auge: Einige kleine Bäume und Ziersträucher blühen bereits und Gärtnereien, Baumschulen oder Gartencenter bieten eine große Auswahl ganz unterschiedlicher Gehölze. Ein Frühlings- garten ohne das leuchtende Gelb der Forsythien? Kaum vorstellbar. Auch Balkon- und Terrassengärtner können sich diese Pflanzen in die Töpfe holen. Die duftenden, dunkelrosafarbenen bis roten Blütenblätter des Seidel- basts (Daphne mezereum ’Rubra Select’) zeigen sich ebenfalls schon im März und können im Garten zu schmucken Farbtupfern werden. Eine weniger bekannte Schönheit ist die Japanische Aprikose (Prunus mume ‘Beni-chi-dori’). Ihre rosafarbenen Blüten wirken wie kleine, fernöstliche Kunstwerke - ein Hauch von Exotik, direkt hinter dem Haus. Markant ist die Wuchsform der Hängenden Kätzchenweide (Salix caprea ’Pendula’). Ihre langen Triebe reichen bis zum Boden und sind zu Beginn des Frühlings dicht an dicht mit flauschig-weichen, goldgelben Kätzchenblüten besetzt. Es sind aber nicht nur die Blüten, die Hobbygärtner im Frühjahr fasziniert beäugen, auch der farbintensive Neuaustrieb von Immergrünen hat seinen Reiz. Die jungen Blätter einiger Sorten der Lavendelheide (Pieris) z. B. sind leuchtend rot und färben sich erst zum Sommer grün. Leider wecken die ersten Sonnenstrahlen aber nicht nur erwünschte Pflanzen aus ihrem Winterschlaf, sondern auch das weniger geliebte Unkraut. Es lohnt sich, das Beet genau zu inspizieren und so früh wie möglich Unkräuter zu entfernen. Wenn die erste Generation Hirtentäschel erst einmal geblüht und ihre Samen verbreitet hat, ist viel viel mehr zu tun. Dies wussten schon die Großeltern: „Wenn der Gärtner schläft, pflanzt der Teufel Unkraut“. Also ruhen Sie nicht! Dann wird der Gartensommer ein voller Erfolg ...
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In Form geschnittene Gehölze wie z.B. Buchsbäume in Tiergestalt sind ein besonderer Blickfang
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