Der Rasenmäher – welcher soll es denn sein?

Das Mutterland des Rasensports – wie Fußball, Tennis und Golf -  war selbstverständlich auch führend in der Weiterentwicklung der Rasenkultur.  Für den herbalen Bürstenschnitt - besonders beim Golfrasen - sorgen zunächst Schafherden, vereinzelt auch senseschwingende Gärtner. Doch 1830 erfand Edwin Budding aus Gloucestershire den Rasenmäher.

Heute werden nach Art des Antriebs  die Rasenmäher in folgende Kategorien eingeteilt:

  • Handmäher oder Spindelmäher
  • Elektromäher
  • Benzinmäher
  • Aufsitzmäher mit dem Motor hinter dem Fahrer 
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Was Käufern von Rasenmähern wichtig ist

Qualitätsaspekte sind die entscheidenden Kaufkriterien für einen Rasenmäher. Der günstige Preis spielt eine nachgeordnete Rolle – dies gilt für Käufer in Fachgeschäften ebenso wie in Baumärkten und geht aus aktuellen Marktanalysen von GfK GartenTracking hervor. Qualität wird von beiden Käufergruppen umfassend, wenn auch unterschiedlich gewichtet interpretiert. Die Convenience-Merkmale leichte Handhabung und komfortabler Antrieb gehören genauso dazu wie die eigentliche Produkt(Verarbeitungs)qualität, die Zuverlässigkeit und die Sicherheit des Rasenmähers. Weniger mit Qualitäts-Gesichtspunkten als viel mehr mit schneller Erledigung der regelmäßig anfallenden Rasenpflege hat die Schnittbreite zu tun. Käufer von Rasenmähern in Fachgeschäften legen hierauf deutlich mehr Wert als in Baumärkten, wie auch das gute Preis-/Leistungsverhältnis mit 93 Prozent bei der Kundschaft in Fachgeschäften vorrangig ist.

Kaufkriterien

Welcher Mäher passt zu Ihrer Rasenfläche?

bis 100 m2

bis 250 m2

bis 500 m2

ab 500 m2

Handschiebemäher

Akku-&  Elektromäher

Elektro-& Benzinmäher

Aufsitzmäher

Spindelmaeher
Elektromaeher
Benzinmaeher
Aufsitzmaeher

Spindelmäher

Spindelmaeher Spindelmaeher

Für eine gut gepflegte Rasenfläche eignen sich Spindelmäher in idealer Weise. Bei ihnen dreht sich eine mit Messern besetzte Walze - Spindel genannt - an einem feststehenden Gegenmesser vorbei. Analog einer Schere werden die Grashalme erfasst und abgeschnitten. Das geschieht sehr sauber und fein. Bei den meisten Spindelmähern ist die Walze mit bis zu fünf spiralförmig aufgebrachten Messern bestückt. Eine Besonderheit von Spindelmähern darf nicht unerwähnt bleiben: Sie schneiden maximal Grashöhen, die der Hälfte des Spindeldurchmessers entsprechen also maximal 8 cm! Spindelmähen ist mindestens einmal in der Woche nötig, in starken Wachstumsphasen sogar mehrmals. Der richtige Zeitpunkt zum Spindelmähen ist der frühe Morgen, dann, wenn der Tau das Gras noch feucht hält. Grasschnitt sollte immer sofort von der Rasenfläche entfernt werden. Es können sonst Rasenkrankheiten auftreten. Die ideale Schnitthöhe für Spindelmäher beträgt etwa 1,5 cm, die Schnitthöhe eines Sichelmähers liegt bei 2,5 cm.

Der von Hand geschobene Spindelmäher eignet sich gut für sehr kleine Rasenflächen  bis 100 Quadratmeter. Natürlich auch für Gartenfreunde, die sich gleichzeitig körperlich betätigen wollen. Die Spindel wird beim Vorwärtsschieben über die Antriebsräder gedreht und schneidet die Grashalme ab. Von Vorteil ist es, wenn sich das Untermesser nachstellen lässt. Die Preise für Handmäher sind oft sehr niedrig, sodass sich ein Nachschleifen der Spindel nicht lohnt.

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Elektromäher

Elektromaeher

Um einen Elektromäher betätigen zu können, benötigt man immer eine Steckdose  in erreichbarer Nähe. Elektromäher verfügen zwar in der Regel über lange Stromkabel, aber irgendwann ist auch das längste Kabel zu Ende. Die Reichweite von Elektromähern ist daher eingeschränkt. Nicht geeignet hingegen sind Elektromäher für Gartengrundstücke, die sich weiter  weg vom Haus  befinden – fern ab  jeder Stromquelle.

Für sie sprechen unter anderem

  • einfachste Bedienung,
  • erträgliche Arbeitsgeräusche, 
  • wenig Wartung, 
  • das geringere Gewicht gegenüber einem Benzinrasenmäher gleicher Schnittbreite
  • oder auch eine scheinbar höhere Umweltverträglichkeit.

Natürlich ist es auch der Preis, der deutlich unter dem eines Rasenmäher mit Verbrennungsmotor liegt, aber auch die vielen, immer kleiner werdenden Einfamilien-Hausgärten, die den Elektrorasenmäher so beliebt machen.

Frauen ziehen genau aus diesen Gründen den Elektrorasenmäher dem Benzinrasenmäher vor:

Elektrorasenmäher lassen sich leichter starten, manövrieren und transportieren. Problematisch wird es dann, wenn die Rasenflächen größer oder durch Bäume, Sträucher oder Rabatten unterbrochen werden. Dann wird die 'Nabelschnur' Stromkabel zum lästigen, zeitaufwendigen Nachläufer, der ständig verlegt werden muss.

Im Handel sind Elektromäher mit Schnittbreiten von 30 bis 48 cm erhältlich. Bekanntlich geht die Arbeit umso schneller voran, desto größer die Schnittbreite ist. Der Nachteil ist, dass desto mehr Schnittbreite die Elektromäher haben, desto schwerer und unhandlicher sind die Elektromäher. Darüber hinaus steigt mit zunehmender Schnittbreite des Elektromähers auch der Anschaffungspreis.

Im Vergleich zu Mähern, die mit Benzin angetrieben werden, besteht bei Elektromähern der Nachteil, dass  Elektromäher mit etwas höherem Gras nicht zurechtkommen.

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Benzinrasenmäher

Benzinmaeher

Benzinrasenmäher, wieder Name verrät, besitzen einen Benzinmotor. Die meisten Benzinrasenmäher sind sehr leistungsstark und haben auch mit dichtem und hohem Gras keine Probleme.

Mit einem Benzinrasenmäher hat man eine durchschnittliche Schnittbreite von 50 cm undschafft somit recht leicht auch große Flächen problemlos. Der Benzinverbrauch unterscheidet sich stark je nach Mäher und hängt grundsätzlich auch davon ab, ob eine der Achsen angetrieben wird. Dies ist ein besonders großer Vorteil, denn mit dem Antrieb (Radantrieb) erübrigt sich das anstrengende Schieben, was sich besonders bei den schweren Benzinrasenmähern bemerkbar macht.

Die Nachteile sind jedoch auch beim Benziner nicht unbedeutend. Die Lautstärke und die mit dem Benzinmotor verbundene Umweltbelastung sind Hauptargumente gegen den Benzinrasenmäher. Mit einem größeren Wartungsbedarf und mehr benötigtem Abstellraum ist der Benzinrasenmäher nicht für kleine Gärten zu empfehlen.

Die Lautstärke, welche als besonders störend empfunden wird, gab den Behörden den Anlass Ruhezeiten für Rasenmäher festzulegen. Als Gartenfreund sollte man diese berücksichtigen; auch in Betracht auf einen möglichen Konflikt mit dem Nachbarn.

Die Ruhezeiten:
- Sonntage und Feiertage (ganztägig)
- werktags von 13-15 Uhr und von 19-07 Uhr

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Aufsitzmäher und Rasentraktoren

Aufsitzmaeher

Ein Aufsitzmäher ist ein motorbetriebener Rasenmäher bei dem man während des Mähens auf dem Mäher selbst sitzen kann. Im Gegensatz zum Rasentraktor befindet sich aber dabei der Motor unter dem Sitz des Aufsitzmähers. Die Anschaffung eines Aufsitzmähers lohnt sich vor allem bei sehr großen Rasenflächen z.B. ab 600 qm. Bei kleinen Rasenflächen ist ein klassischer Schiebemäher (z.B. Benzin-Rasenmäher oder Handrasenmäher ) oft praktischer. Rasentraktoren

Rasentraktoren sind nach dem Aufsitzmäher die nächst höhere Klasse der vierrädrigen Rasenmäher  mit Sitz, was Leistung, Ausstattung und Komfort angeht. Oder kurz gesagt: Die Ferraris des Hobbygärtners, denn wer einmal mit einem Rasentraktor seinen Rasen gemäht hat, wird seinen guten, alten Schiebemäher, aber auch die günstige Variante der Aufsitzmäher nicht mehr benutzen wollen. Beim Rasentraktor befindet sich die Antriebseinheit immer vor dem Bediener: Das Mähdeck ist zwischen die Achsen gebaut, hinter dem Fahrer kann ein Behälter für Schnittgut aufgebaut sein.

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