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Irgendwann in den 60er Jahren hat die Spanische Wegschnecke den Weg zu uns gefunden vermutlich wurde sie als blinder Passagier mit Obst- und Gemüsekisten zu uns eingeschleppt. Nun, diese Zuwanderung in unsere Gärten erfolgte ganz allmählich und zunächst unbemerkt bis es zu Massenauftritten mit schweren Schäden an Gartenpflanzen kam.
Das besondere an diesen Mollusken, wie die Schnecken wissenschaftlich bezeichnet werden ist, dass diese spanische Wegschnecke jede noch so gut gemeinte Massnahme wie Schneckenzaun und andere Verbauungen nutzen Selbst gegen Hitze ist sie resistent. Natürliche Feinde hat sie nicht, denn wegen des bitteren Geschmacks und starken Schleim- absonderung wird sie von Igeln, Kröten und Vögeln gemieden.
Diese kriechende, nackte Plage ist auf Feuchtigkeit angewiesen, weil sie keinen Verdunstungsschutz haben. Deshalb sind sie nachts unterwegs, nach Regenfällen oder nach der Bewässerung durch uns Hobbygärtner.
Ihre Beute: Salate, Kohlrabi, Kohl, Erdbeeren, Kürbis usw. usw. gibt es etwas, was sie nicht fressen ?


Zudem legen sie in einer Nacht bis zu 25 Meter zurück das bedeutet: Die Zuwanderungsgefahr ist auch bei bisher schneckenfreien Gärten jederzeit gegeben.
Und schließlich kommt noch ein wesentliches Hinzu: Die Schnecken haben den Tag und Nacht Zeit für die Liebe, und weisen zudem eine besonderheit auf: Schnecken sind Zwitter somit legt jede von ihnen vom Frühjahr bis zum Herbst bis zu 800 Eier pro Jahr! Dies macht das ganze Ausmass der Schneckenplage deutlich.

Was also tun?

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Wichtig ist, diese Schädlinge so zu bekämpfen, dass unser Obst und Gemüse für uns weiterhin ohne Schadstoffe genossen werden kann, dass Nützlinge im Garten wie Igel, Vögel um nur ein paar zu nennen keinen Schaden davon tragen also waren die Wissenschaftler gefordert etwas zu finden sie fanden es. Die Zauberformel heisst: Metaldehyd

Dieser Wirkstoff ist nun in den gängigen Schneckenkörner enthalten, so wie in diesen Marken Doch was ist Metaldehyd es ist ein kristallines Pulver, das im Boden nach kurzer Zeit vollständig abgebaut wird
Die Wirkung von Metaldehyd beruht auf die Zerstörung der Schleimzellen, die nur Schnecken aufweisen. Gegen diesen Zerstörungsprozess wehren sich die Schecken, in dem sie als Entgiftungsreaktion viel Schleim produ- zieren und ausstoßen. Die Folge: Schwund der Energiereserven, Frasshemmung, Bewegungslosigkeit . Sie verabschieden sich dort in die ewigen Jagdgründe, wo sie das Schneckenkorn aufgenommen haben .
Neben der raschen Sofortwirkung gibt es den weiteren Vorteil nämlich der Dauerwirkung von rund 10 Tagen selbst bei Regen und kalter Witterung.
Für Nützlinge gehen vom metaldehydhaltigen Schneckenkorn keine Gefahr aus. Dies gilt für Regenwurm ebenso wie für Laufkäfer, aber auch für Meister Mecki den Igel!
Übrigens ist Metaldehyd-Schnecken grundsätzlich gefärbt, so dass Vögel sie nicht als Futter erkennen. Selbst Haustiere sind keinem Risiko ausgesetzt, denn sogenannte Vergällstoffe sorgen zudem dafür, dass Hunde und Katzen einen Bogen um dieses Schneckenkorn machen.
Wichtig ist die richtige Anwendung: Machen Sie nie mit den kleinen Körnchen ein Häufchen, sondern bringen Sie die Körner nach Gebrauchsanweisung sparsam und gleichmäßig zwischen den Kulturen aus.
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