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Aber statt knackiger Kälte mit blauem Himmel gab es nur grau, trübes Wetter. Grau lässt die Laune automatisch sinken. Leuchtende Farben wie von Tulpen verbessern die Stimmung und sorgen für gute Laune! Ein bunter Tulpenstrauß ermöglicht nebenwirkungsfreies Seelendoping. Bei diesen Blumen kommt noch ein anderer Aspekt dazu sie bringen Natur ins Haus. Draußen blühen sie erst im Frühling, als Schnittblumen sind sie bereits jetzt erhältlich. Die Tulpe ist eine Blume mit Persönlichkeit und Eigensinn: In der Vase wachsen die Stiele noch weiter und werden biegsamer. Dieses Wuchsverhalten lässt sich durch die Form der Vase beeinflussen, denn in hohen, schlanken Gefäßen bleiben die Stiele gerade. Wer diese Veränderungen bewusst genießen möchte, sollte niedrige Vasen verwenden. Diese bieten den Blumen mehr „Spielraum“ und der Tulpenstrauß ändert sich von Tag zu Tag. In guten Blumengeschäften ist es beim Kauf des Straußes selbstverständlich mit dabei das kleine Tütchen Schnittblumennahrung. Dieses wirkt lebensverlängernd! Das alte Hausmittel, dem Vasenwasser Zucker beizugeben, ist nicht empfehlenswert- es lässt das Bakterienwachstum in der Vase explodieren. Der Tütcheninhalt besteht somit aus Stärkungsmitteln und Bakterien hemmender Substanzen. Gleichzeitig erleichtert dieses Pulver die Blumenpflege: Der tägliche Wasserwechsel entfällt. Allein verbrauchtes Wasser sollte wieder nachgefüllt werden. Vasenpflege bedeutet sauberes Auswaschen nach jeder Benutzung. Mit Bürste, heißem Wasser und Spülmittel verschwinden Bakterienreste vom vorhergehenden Strauß.

Grau lässt bei vielen Menschen die Laune automatisch sinken. Leuchtende Farben dagegen verbessern die Stimmung, denn das Auge kann buntes Licht bzw. die entsprechenden Schwingungen in Impulse umwandeln, die eine positive Wirkung auf den Menschen haben: Die durch farbiges Licht erzeugten Signale führen dazu, dass der Körper stimmungsaufhellende Substanzen wie zum Beispiel den Botenstoff Serotonin ausschüttet. Das Wissen um die Energie der Farben ist sehr alt. Die Farbtherapie ist eine Behandlungsmethode, die schon früh von den alten Ägyptern und den Chinesen genutzt wurde. So soll es in Ägypten „Farbtempel“ mit farblich unterschiedlichen Räumen gegeben haben. Je nach Krankheit wurde der Patient dann in einen Raum mit der für ihn heilsamen Farbe gebracht, um sie dort auf sich wirken zu lassen. In China wurden Tücher in der für den Kranken besten Farbe vor die Fenster gehängt, so dass gefärbtes Licht in den Raum drang.
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Die positive Kraft der Farben wird heute immer häufiger genutzt, beispielsweise von Wellnesshotels, die ihren Gästen eine „Chromotherapie“ anbieten. Die Chromo-, Farb- oder Colortherapie wird aber nicht nur zur Steigerung des Wohlbefindens angewendet, sondern auch zur Behandlung von Krankheiten, unter anderem bei Winterdepressionen, Hautkrankheiten und zur Anregung des Immunsystems. Dazu wird der Patient mit farbigem Licht bestrahlt. Blaues Licht zum Beispiel verengt die Blutgefäße, es soll bei Migräne helfen, Schmerzen lindern und die Heilung fördern. Rotes Licht soll vitalisieren, die Durchblutung verbessern und den Stoffwechsel anregen, während gelbes Licht zur Entspannung beitragen soll.

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