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Wo
sich Lurche und Molche treffen
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Millionen Teiche gibt es bereits in deutschen Gärten. Wenn man den Umfragen glauben darf, sollen es noch einmal so viele werden. Neben der optischen Bereicherung sind Gartenteiche ein Refugium für Pflanzen und Tiere, die bereits den »Seltenheits-Stempel« tragen, kurz: Wer das feuchte Nass im Garten hat, betreibt aktiven
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Fertigmodell oder natürliche Form?
Lieben Sie die strengen Formen, dann können Sie zwischen unterschiedlich großen und geformten Fertigteich-Modellen aus hochwertigem, glasfaser- verstärktem Kunststoff auswählen. Doch wer lockere, natürliche Formen bevorzugt und sich nicht einschränken lassen möchte, der sollte sich für den Folienteich entscheiden.
Wichtig: Der richtige Platz
Beginnen Sie das »Abenteuer« Teichbau mit der Suche nach dem Standort. Wer häufig und in Muße einen Teich genießen möchte, sollte ihn in der Nähe der Terrasse plazieren. Zu berücksichtigen ist auch, dass der Teich mindestens 6 bis 8 Stunden täglich Sonnenschein haben sollte. Als Schattenspender eignen sieh Bäume hervorragend, vorausgesetzt sie stehen nicht zu dicht am Teich. Denn dann macht der herbstliche Blattfall einen höheren Pflegeaufwand notwendig.
Bitte an die Kinder denken!
Wasser übt auf Kinder eine magische Anziehungskraft aus. Vergessen Sie nicht: Die Kleinen können -trotz Aufsicht! - leicht ins Wasser fallen. Um Sicherheit auch für eine halbe Minute Unaufmerksamkeit zu haben, sollten Sie beim Teichbau bereits an den Einbau von einem Drahtgitter denken, das vor dem Ertrinken schützen kann. Die Maschenweite darf nicht größer als 5 bis 6 cm sein. Spannen Sie das Gitter auf einen Rahmen in der Größe der Wasseroberfläche. Beim Einkauf des Gitters
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(Baumarkt) sollten Sie darauf achten, dass das Material gut verzinkt ist, damit es nicht rostet. Das Gitter soll 10 cm unter der Wasseroberfläche liegen und muss so befestigt werden, dass es bei einseitiger Belastung nicht kippt. Pflanzen wachsen durch die Maschen und Fische fühlen sich nicht gestört. Sobald die Kinder groß sind, lässt sich das Sicherheitsgitter leicht entfernen.
Jedem Bereich seine Pflanze
Die Lebensbereiche an einem Teich unterscheiden sich vor allem durch Feuchtigkeit oder Wasserstand und somit auch durch die Bepflanzung:
Uferrand:
Die Pflanzen haben noch keinen direkten Kontakt zum Wasser. Es eignen sich: Stauden wie Günsel (ajuga reptans), Geißblatt (aruncus sylvester), Wasserdost (eupatorium), Alant (inula magnifios), Dreimasterblume (tradescantia x andersonians). Gräser und Farne wie Pfahlrohr (arundo donax), Pampasgras (oortaderia), Rutenhirse (panicum virgatum), Federborsten~Gras (pennisetum), Bambus (sinarundinaris).
Uferzone:
Der wechselfeuchte Wasserstand schränkt die Bepflanzung deutlich ein. Es eignen sich Stauden wie Sumpfgarbe (achilie ptarimico), Sumpfdotterblume (caltha pal. »Alba«), Sibirische Wiesen-Iris (iris sibirica), Gauklerblume (mimultus luteus), Blutauge (potentilla palustre). Gräser und Farne wie Seggen (carex buchananii), Wollgras (eriophorum), Moor-Farn (dryopteris oristata), Königs-Farn (osmunda regalis).
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Sumpfzone:
Die Pflanzen stehen rund 20 cm im Wasser. Es eignen sich: Stauden wie Sumpf-Calla (ca!la palustris), Sumpf-Schwertlilie (iris pseudacorus), Bach-Minze (mentha aquatica), Fieberklee (menyanthes), Zungen-Hahnenfuß (ranunculus lingua) und Gräser wie Seggen (carex pseudocyperus), Zyperngras (cyperus longus), Binsen (juncus ensifolius), Zwerg-Rohrkolben (typha minima), Winter-Schachtelhalm (equisetum hyemale).Flachwasserzone:Triebe, Blätter und Blüten erheben sich noch über den Wasserspiegel, trotz 50 cm Wassertiefe. Es eignen sich: Stauden wie Froschlöffel (alisma plantago aquatica), Blumenbinse (butomus umbellatus), Tannenwedel (hippuris vulgaris), Goldkeule (orontium aquaticum), Hechtkraut (pontederia cordata), Pfeilkraut (sagittaria sagittifolia) und Gräser wie Teichsimse (scirpus lacustris) und Rohrkolben (typha angustifolia).Seerosenzone: Je nach Wassertiefe gibt es die passende »Königin« - die Seerose.
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Als Schwimmblattpflanzen empfehlen sich: Wurzelnde Pflanzen wie Wasserähre (aponogeton distachyos), Seekanne (nymphoides peltata), Wasserknöterich (polygonum amphibium), Laichkraut (potamogeton natans) und freischwimmende Pflanzen wie Froschbiss (hydrocharis morsus-ranae), Wasserhyazinthe (eich- hornia crassipes), Wasserlinse (lemna), Wassernuss (trapa natans).
Kältemuffel kommen im Mai
Pflanzen Sie die Teichschönheiten nicht zu dicht! Für die Sumpfzone sollten Sie nicht mehr als 4 bis 5 Pflanzen pro m2 einsetzen. Uferzone und Uferrand sind mit 6 bis 7 Pflanzen pro m2 reichlich besetzt. Bei Unterwasser- pflanzen verteilen Sie bitte nicht mehr als 2 bis 3 Pflanzen pro m2-Wasserfläche.
Teichgärtner's Ärger:
AlgenFast in jedem Teich sind Algen zu finden. Überprüfen Sie auch den Besatz Ihrer Goldfische - denn eines steht fest: Fischlose Teiche werden am wenigsten von Algen heimgesucht! Nicht gefressenes Futter, Fischausscheidungen usw. sorgen für ungewollte Nährstoffzufuhr und lassen Algen besonders gut
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wachsen. Deshalb müssen auch eingewehte Blätter stets herausgefischt werden.
Lebende Algenkiller
Lassen Sie Pflanzen und Tiere zum Einsatz kommen, die das Wasser stets sauber und klar halten. Das sind Schwimm- und Unterwasserpflanzen wie Wasserfeder, Tennenwedel und Krebsschere. Sie nehmen die Nährstoffe aus dem Wasser auf und verhindern somit die Bildung von Algen. Denken Sie zudem an Binsen, Rohrkolben und Simsen, die ihre Arbeit sogar in großen Klärwerken erledigen. Die effektivsten Algenvernichter sind Schnecken und Muscheln, wie z.B. Posthorn- schnecke und Spitzschnecke. Die sogenannte Malermuschel filtert bis zu 6001 Wasser am Tag!
Wasser braucht Bewegung
Freude an einem Teich geht schnell verloren, wenn das Wasser immer trüber wird und schließlich anfängt, muffig zu riechen. Grund dafür: Nährstoffanreicherung, hohe Wassertemperatur und Verlust von Sauerstoff. Durch Strömung und Bewegung des Wassers und somit durch Zufuhr von Sauerstoff kann dieser Missstand behoben werden. Am besten ist natürlich der Einsatz einer Wasserpumpe.
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Pflegeprogramm im Frühjahr
Zupfen Sie alle abgestorbenen, erreichbaren Pflanzenteile ab. Mit dem Kescher werden die Blätter herausgefischt, die durch den Wind im Laufe des Winters ins Wasser geweht wurden. Auch die Sumpfzone wird von welken Blättern und anderem toten Pflanzenmaterial befreit. Die Ziergräser und Stauden am Uferrand erhalten ihren Pflegeprogramm imIn der Musezeit des Teichgärtners steht nur das gelegentliche Auslichten der Schwimmblatt- und Unterwasserpflanzen auf dem Programm. Falls notwendig, wird durch Abfischen der Algenbestand auf einem erträglichen Maß gehalten und der Wasserstand reguliert.
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Pflegeprogramm im Herbst
Es ist wichtig, dass Sie die auf die Wasserfläche gewehten Blätter abfischen, bevor sie zu Boden sinken und dort Faulstoffe bilden. Sie können sich die Arbeit wesentlich erleichtern, wenn Sie ein Netz über den Teich spannen. Schaffen Sie mit Steinen, Holzbalken und Tonröhren für die Molche und Kröten ein Winterquartier. Wichtig: Zügeln Sie den Einsatz der Schere! Denn leicht fallen Winterknospen und die Vegationstriebe der Unterwasser-Pflanzen dem Schnitt-Eifer zum Opfer. Das gilt auch für röhrichtartige Pflanzen, deren abgestorbene
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Halme aus dem Wasser ragen. Sie übernehmen bei eventueller Eisbildung eine wichtige Funktion: über sie entweichen Faulgase und Sauerstoff kommt in den Teich. Pflegeprogramm im WinterBevor es zur Eisbildung kommt, sollten Sie eine Styroporplatte auf das Wasser legen, um so den Luftaustausch für Pflanzen und Fische zu gewährleisten. Hat man es vergessen, wird mit warmem Wasser ein Loch ins Eis getaut. Bitte benützen Sie keinen Eispickel! Wer Löcher in die Eisdecke hackt, gefährdet die Wirbeltiere im Teich. Sie bekommen durch den entstehenden Lärm einen regelrechten Schock. |
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Im Minigarten Bachlauf statt Teich
Einfache Anlage und dekorative Gestaltung mit naturnahen Fertigelementen
Bauland und das Bauen selbst werden immer teurer. Viele müssen sich deshalb mit relativ kleinen Grundstücken begnügen. Für den Garten bleibt da nur wenig Platz. Ein paar Quadratmeter Rasen, einige Sträucher als Sicht- und Windschutz, schmale Blumenrabatten und vielleicht noch ein kleines Gemüsebeet - mehr ist kaum drin. Für einen Teich müsste man auf irgendetwas verzichten. Wer dies nicht will und doch Wasserfreuden genießen möchte, der kann sich alternativ einen Bachlauf anlegen. Ein Bachlauf ist platzsparsam und außerdem kindersicher, was gerade für junge Familien ein wichtiges Argument ist.
Nur 42 bzw. 55 cm breit sind die neuen Bachlauf-Fertigelemente. Sie passen problemlos überall hin: vor die Terrasse, zwischen Blumenrabatten und den Rasen oder entlang der Sträucher. Mit der natürlichen Sandbeschichtung fügen sich die Fertigelemente in jede Umgebung dekorativ ein. Länge und Verlauf des Bachlaufbetts können individuell gewählt werden.
Zur schönen Formgebung des Bachlaufs gibt es verschiedene, jeweils 75 cm lange Elemente. Mit der grottenartigen Quelle beginnt es. In beliebiger Reihenfolge und Anzahl können angefügt werden: Gerade, Rechts- und Linkskurve, Stufenelement als Kaskade und Filterelement zur mechanischen und biologischen Reinigung des Bachlaufwassers. Den Abschluss bildet das Endstück. Darunter ist das Wasserreservoir und eine Pumpe in einem eingegrabenen Maurerkübel (aus dem Bau- und Heimwerkermarkt). Mit der Pumpe wird ein unterirdischer Schlauch verbunden, der zur Quelle des Bachlaufs führt.
Alle Bachlauf-Fertigelemente lassen sich einfach sowie absolut wasserdicht miteinander verbinden und ebenso leicht wieder trennen. Man kann den Bachlauf deshalb jederzeit verändern und umgestalten.
Das Wasser fließt und plätschert am schönsten, wenn der Bachlauf ein Gefälle von etwa 1 bis 2 % hat. Das sind auf 1 m Bachlauflänge 1 bis 2 cm Höhenunterschied. Wichtig ist auch die Wassermenge im Bachlauf. 3 bis 4 cm hoch sollte das Wasser schon sein. Das wiederum hängt von der Pumpenleistung ab.
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Auch im kleinsten Garten ist Platz für einen schönen Bachlauf. Besonders einfach ist die Anlage mit individuell kombinierbaren Fertigelementen. Mit natürlicher Sandbeschichtung fügen sie sich in jede Umgebung dekorativ ein.
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