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Amaryllis

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Die interessante und markante Form der Amaryllisblüten hat dazu geführt, dass diese  im Winter und im Frühling blühende Zwiebelblume auch unter dem deutschen Namen Ritterstern bekannt ist. Die botanische Bezeichnung Hippeastrum stammt aus dem Griechischen und geht auf die Wörter „Hippeos" für Ritter und „astron" für Stern zurück. Für besonders Eilige gibt es sie schon fix und fertig in einen Topf gepflanzt und kurz vor der Blüte stehend. Dann geht es noch schneller, bis die Amaryllis mit ihren frischen oder kräftigen Farben dem Wintergrau Paroli bieten.

Schön wie eine Diva, aber ganz pflegeleicht

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Eine Amarylliszwiebel, gute Blumenerde und ein Topf, der nur wenig größer ist als die Zwiebel - mehr braucht man nicht für ein besonderes Wintervergnügen. Obwohl die Amaryllis so exklusiv wirkt, ist sie ganz einfach und schnell innerhalb von sechs bis acht Wochen zur Blüte zu bringen. Am besten verwendet man einen Tontopf, denn der ist schwerer und somit standfester als ein Plastiktopf. Immerhin kann die Amaryllis , wenn sie blüht, eine beachtliche Größe erreichen. Für eine gute Entwicklung der Pflanze ist es wichtig, dass die Zwiebel nicht zu tief in die Erde kommt. Sie wird nur etwa zur Hälfte oder zu zwei Dritteln eingepflanzt. Die ideale Größe hat der Topf, wenn zwischen der Zwiebel und dem Topfrand nur eine Daumenbreite Platz ist. Beim Pflanzen ist es wichtig, dass die Wurzeln, die sich an der Zwiebel befinden, nach Möglichkeit nicht geknickt oder beschädigt werden. Nach dem Andrücken der Erde wird sie gegossen und die Zwiebel an einen warmen Platz gestellt. Optimal sind Temperaturen von 20 bis 23 °C. Anfangs wird wenig gegossen, erst wenn sich der Blütenstängel und die Blütenknospen zeigen, bekommt die Zwiebel mehr Wasser. Jetzt kann auch gedüngt werden.

Pflegetipps: Blüten auch im nächsten Jahr

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Wer mehrere Zwiebeln im Abstand von zwei bis drei Wochen pflanzt, kann die Blütezeit der Amaryllis ausdehnen. Amaryllis sind mehrjährige Pflanzen und bei guter Behandlung können sie auch im nächsten Jahr wieder blühen. Dazu ist es wichtig, dass sich die Pflanze nicht verausgabt: Damit keine Energie für die Samenbildung verbraucht wird, werden die verwelkten Blüten entfernt. Der Stängel wird erst abgeschnitten, wenn er vertrocknet ist. Bis August wird die Amaryllis regelmäßig gedüngt. Sie kann außerdem von Mai bis September draußen stehen und Sonne tanken. Im August wird die Wassergabe reduziert und im September ganz eingestellt. Jetzt sterben die Blätter ab. Sie werden aber erst abgeschnitten, wenn sie vergilbt sind, denn so kann die Pflanze noch Nährstoffe aus den Blättern ziehen und in der Zwiebel einlagern. Jetzt beginnt die etwa dreimonatige Ruhephase, in der man sich nicht um die Amaryllis kümmern muss. Am besten steht sie in dieser Zeit bei Temperaturen von 16 bis 18 °C. Falls die Zwiebel an einem relativ warmen Platz steht und die Wurzeln austrocknen könnten, sollte man sie allerdings gelegentlich etwas gießen. Wenn sich nach einigen Monaten die ersten grünen Blattspitzen zeigen, ist die Ruhezeit beendet und die Amaryllis kann wieder regelmäßig Wasser bekommen. Diese Aufmerksamkeit dankt sie dann schon wenige Wochen später mit ihren eindrucksvollen großen Blüten.

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