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Baumschulen: Schulen für Bäume und Menschen

Alle Gehölze, die im Handel angeboten werden und an denen wir jeden Tag vorbeikommen - vom imposanten Hausbaum im Vorgarten bis zur blütenreichen Kletterrose, jeder Buchsbaum, unzählige Meter in Form geschnittene Hecken - alle verholzenden Pflanzen stammen ursprünglich aus einer Baumschule.

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In Baumschulen werden sie vermehrt, das heißt aus Samen oder Pflanzenteilen oder durch Veredelung herangezogen. Sie werden regelmäßig gepflegt, geschnitten, gedüngt und umgepflanzt - alles zum richtigen Termin - mit Know-how, viel Liebe zur Pflanze und Geduld. Genau wie die Schulzeit der Kinder, nimmt auch die Kultur von Gehölzen in der Baumschule einige Jahre in Anspruch. Größere Pflanzen werden in der Baumschule viele Male verpflanzt, das heißt verschult, und gestutzt, damit Ballen und Pflanze schön kompakt und gut in Form sind.

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Zudem wachsen Gehölze nur sehr langsam. Je nach Art vergrößert sich ein Gehölz im Durchschnitt nur 5 bis 35 Zentimeter im Jahr. Bis ein Baum die verkaufsfähige Größe erreicht hat, kann es also neun, zehn oder noch mehr Jahre dauern. Um gute Qualität heranzuziehen braucht es daher viel Zeit, Arbeit und natürlich das nötige Fachwissen. So können Sämlinge und Stecklinge die Baumschulen nach Jahren als ausgewachsene, gesunde und robuste Pflanzen verlassen, die im Garten zuverlässig anwachsen.

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Gute Schule sorgt für Qualität

Bevor die Gehölze in den Verkauf kommen, müssen sie strengen Qualitätsbestimmungen entsprechen. Als Kunde kann man sich an dem Qualitätssiegel „Deutsche Markenbaumschule" orientieren.

Gehölze, die in diesen Unternehmen fachgerecht angezogen wurden, entsprechen den Qualitätskriterien und sind krankheits- und schädlingsfrei.

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