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Benzin E10 – des Gärtners Problem!
Welche Gartengeräte werden eigentlich mit Benzin betrieben?
Der berühmteste ist mit Sicherheit der am Samstag-Nachmittag eingesetzte Rasenmäher, doch auch in Laubbläser, Schneefräsen, Motorsensen und Kettensägen dürfen nicht unerwähnt bleiben.
Welche Garten-Geräte dürfen mit E 10 betrieben werden?
Mit Sicherheit, die Geräte die in den letzten drei Jahren gekauft wurden hier sehen die meisten Hersteller kein großes Problem Aber bei älteren Modellen wird von dem neuen Kraftstoff abgeraten – da die Testreihen noch nicht abgeschlossen sind
Welche Probleme treten auf bei falschem Betanken?
Es kommt zu Laufstörungen und in der Folge kann es zu Motoschäden kommen. Denn durch die Beimischung von Bioethanol werde der Alterungsprozess des Benzins durch Verdampfen beschleunigt .Der Kraftstoff verliert somit im Laufe der Zeit – nach rund 25 Tagen - an Zündwilligkeit. Daher muss bei längerer Lagerung des Kraftstoffes die Verwendung eines Kraftstoffstabilisators verwendet werden. Bitte extra kaufen!
Warum bezeichnen Gärtner E 10 als „Zeitbombe“?
Nach zwei Wochen beginnt bereits der Alterungsprozess des E 10 Benzins, nach 4 Wochen ist seine Zündfähigkeit eingeschränkt – dass heißt wir Gärtner müssen den Motor so lange laufen lassen bis der letzte Tropfen aus dem Tank ist oder den Rest auskippen. Zudem sind wir Hobbygärtner immer vom Wetter abhängig und haben unser „Tankfüllungen“ im Benzinkanister gelagert – auch dieses Benzin kann ich nach vier Wochen als Problemmüll entsorgen. Fazit:
Meine Gartengeräte bekommen derzeit kein E10 Benzin!
Anmerkung:
Von Beginn des Jahres 2011 an sind die Mineralölfirmen durch eine Verordnung der EU dazu verpflichtet, an ihren Tankstellen Ottokraftstoffe anzubieten, die 10% Bioethanol enthalten. Dieser Kraftstoff trägt die Handelsbezeichnung E 10.
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