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Callistemon citrinus – der blühende Zylinderputzer

Die leuchtend roten Blüten des Zylinderputzers sind von Mai bis Juni und von August bis September ein echter Blickfang. Zerreibt man die ledrigen immergrünen Blätter zwischen den Fingern, verströmen sie einen zitronenähnlichen Duft. Die pflegeleichten Kübelpflanzen sind als Sträucher oder Stämmchen erhältlich. Manchmal werden sie auch als Flaschenputzer oder Schönfaden bezeichnet. Der Karminrote Zylinderputzer (Callistemon citrinus) ist der hierzulande häufigste und beliebteste seiner großen Gattung. Stellen Sie sich eine Flaschenbürste vor und Sie wissen genau, wie die Blüten dieser australischen Sträucher aussehen - nur sind sie feuerrot! Zu Hunderten stehen die 2 bis 3 cm langen Staubblätter in 10 cm langen Ähren/Zylindern/Walzen beisammen - und das nicht nur ein Mal im Jahr, sondern bis zu vier Mal: auf der Terrasse im Mai und August, in Wintergärten oder lichtreichen Wohnräumen mit Glasfronten zusätzlich im Oktober und Februar. Interessant: Die Samen haften jahrelang an den Zweigen und keimen in ihrer australischen Heimat erst nach starker Hitzeeinwirkung durch Feuer.

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Obwohl problemlos zu halten, gehört der Zylinderputzer zu den Pflanzen, die bei uns nicht so häufig zu finden sind. Der Name dieser Pflanze stammt noch aus der Zeit der Petroleum- und Gaslampen, deren Glaszylinder mit Bürsten gereinigt werden mussten. Und an diese Bürsten erinnern die Blütenstände dieser Pflanzen. Blütezeit ist im Sommer, je nach Art zwischen Juni und August. Die schmalen, ledrigen Blättchen der Pflanze lassen deutlich die Zugehörigkeit zur Familie der Myrtengewächse erkennen. In seiner Heimat Australien wird ein Zylinderputzer bis zu 6 m hoch. Im Topf erreicht er etwa ein Drittel dieser Größe. Meist wächst die Pflanze straff aufrecht und nur wenig verzweigt. m Sommer schätzt der Zylinderputzer einen hellen Platz auf der Terrasse oder einen sonnigen, luftigen Standort im Zimmer. Etwas trockene Zimmerluft macht ihm nicht viel aus. Im Winter liebt er es hell, aber kühl: mit Temperaturen zwischen 5 und 8 Grad. Die niedrigen Wintertemperaturen sind wichtig für eine erneute Blüte. Wie alle Myrtengewächse mag die Pflanze keinen Kalk. Gießen Sie deshalb nur mit enthärtetem Wasser: normal bis reichlich im Sommer, wenig im Winter. Gedüngt wird von April bis August, alle zwei Wochen. Versorgen Sie den Zylinderputzer von März bis September zwei- bis dreimal im Monat mit flüssigem KübelpflanzendüngerDer Dünger sollte ebenfalls kalkfrei sein ebenso wie die Erde.

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Umtopfzeit ist im zeitigen Frühjahr, in nicht zu große Töpfe. Vor dem Umtopfen können Sie ältere Pflanzen kräftig zurückschneiden, damit sie wieder eine schöne Wuchsform bekommen. Grundsätzlich ist der Zylinderputzer eine anspruchslose Pflanze; Krankheiten und Schädlinge sind selten. Bei einem falschen Winterplatz können jedoch Schildläuse auftreten: braune Buckel unter den Blättern. Kratzen Sie die Läuse mit einem spitzen Messer ab. Gegen zu viel Kalk allerdings ist die Pflanze empfindlich; dann werden die Blätter gelb, und sie wächst schlecht. Deshalb immer entkalktes Gießwasser nehmen. Bereits geschädigte Pflanzen umtopfen. Wenn sich bei der Pflanze die ersten Knospen zeigen und gleichzeitig die Temperaturen in der Umgebung steigen, sollten sie durch regelmäßiges Besprühen vor dem Eintrocknen geschützt werden. Die Kübelpflanzen werden vor dem ersten Frost in ein helles oder halbschattiges, 5 - 10 °C kühles Winterquartier geräumt. Gießen Sie in der kalten Jahreszeit gerade so viel, dass der Ballen nicht ganz austrocknet. Nach den letzten Spätfrösten im April/Mai dürfen die Pflanzen wieder ins Freie

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