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Bougainvillea

Die Bougainvillea, selten auch Drillingsblume genannt, gehört zur Familie der Wunderblumengewächse (Nyctaginaceae) gehört. Es gibt etwa 18 Arten. Die Bougainvillea-Arten stammen ursprünglich aus Südamerika. Der Gattungsname ehrt den französischen Seefahrer und Entdecker Louis Antoine de Bougainville.

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Es handelt sich um bis zu etwa 5 m Höhe erreichende, farbenprächtigen, kletternden,aber auch bedornten Strauch, der in mediterranen Ländern weit verbreitet ist. Die eigentlichen, eher unscheinbaren Blüten sind  von leuchtend bunten Hochblättern (vgl. Weihnachtsstern) umrahmt, die aufgrund ihrer Farbigkeit oft für Blütenblätter gehalten werden. Das bedeutet, die Blüten der Bougainvillea sind nur relativ klein, röhrenförmig und von zartem Gelb ohne viel Leuchtkraft. Ganz anders die sie umgebenden Hochblätter. Diese strahlen in besonders kräftiger Farbe und lassen die wunderschöne in unseren Regionen als Kübelpflanze wie einen Feuerbusch glühen.

Der Name Drillingsblume rührt daher, dass jeweils 3 der unscheinbaren Blüten zusammenstehen und gemeinsam von den farbigen Hochblättern umgeben sind.

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Am beliebtesten ist die Sorte "Sanderiana". Ihre Hochblätter sind intensiv purpurviolett.
Der Sommertraum in Purpurviolett kommt ursprünglich aus tropischen Gefilden, wo der Kletterstrauch meterhoch wird. Als Terrassengast herrschen buschige Wuchs- formen oder Hochstämmchen vor, die durch regelmäßige Schnittpflege der Langtriebe eine gute Figur machen.
Sonne liebt die Bougainvillea über alles - je mehr, desto kräftiger leuchten die Hochblätter. Die farbigen Hochblätter sind empfindlich gegenüber starkem Regen oder anderer mechanischer Belastung; sie fallen dann ab. Der beste Standort ist daher direkt an einer gegen Süden gerichteten Hauswand, wobei einerseits der Dachüberstand vor Regen schützt und andererseits das Mauerwerk nachts Wärme spendet. Wie viele sich um die unscheinbaren Blüten herumgruppieren, hängt ganz entscheidend von den Bedingungen während der winterlichen Ruhephase ab: 5 bis 10 Grad Celsius und gerade einmal so viel gießen, dass der Wurzelballen nicht völlig austrocknet.

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Noch bevor die Pflanze ihr Freiluftquartier bezieht, wird umgetopft. Es bietet sich Floragard  Kübel- pflanzenerde an. Sie ist nahrhaft, sorgt mit Atmungsflocken aus Vulkangestein für einen optimalen Luft- und Wasserhaushalt und hat eine gute Speicherkapazität. Das ist wichtig, denn die Bougainvillea braucht während der Hauptwachstumszeit reichlich Wasser. Staunässe verträgt das Blühwunder jedoch überhaupt nicht. Ein Wort zur Überwinterung: Nicht zu früh ins Winterquartier bringen! Vor dem Einräumen (wenn stärkere Nachtfröste drohen) können wir sie stark zurückschneiden, um im Winterquartier Platz zu sparen. Die Überwinterung erfolgt am besten bei einer Temperatur zwischen ca. 5 und 15 °C. Eine niedrige Wintertemperatur begünstigt die Blütenbildung im Frühjahr. Wenn hierbei die Blätter abfallen und damit keine Assimilation stattfindet, ist die Überwinterung sogar in einem dunklen Raum möglich. Aufgrund ihrer Schönheit und der zudem geringen Ansprüche an das Winterquartier ist Bougainvillea eine sehr empfehlenswerte Kübelpflanze.

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