|


|
Extra-Tipp:
Vorsicht ist geboten: Alle Teile der Engelstrompete enthalten Giftstoffe, verstärkt in den Blüten und Samen.
|
|
Engelstrompete, auch als Brugmansie oder Datura bekannt
Datura suaveolens, aufgrund der großen trompetenförmigen Blüten auch Engelstrompete genannt, gehört zur Familie der Solanaceae (Nachtschattengewächse). Die recht schnellwüchsige Pflanze ist in warm temperierten bis tropischen Zonen weit verbreitet. Die Engelstrompete, Datura suaveolens, ist ein Halbstrauch (halb Baum -halb Strauch) mit einer Höhe von 2 bis 5 Meter. Die großen Blätter sind von Typ zu Typ verschieden. Sie können behaart oder unbehaart sein, die Formen variieren zwischen eiförmig, elliptisch, eiförmig-elliptisch, eng elliptisch, linear gestreckt. Der Blattrand kann ganzrandig, gezähnt oder buchtig-flatterig sein. Sie sind an beiden Enden verjüngt, die Spitze ist spitz bis zugespitzt, die Basis ist abgerundet, oftmals dabei unsymmetrisch Die großen, lanzett-eiförmig geformten Blätter sind mittelgrün und am Rand leicht gewellt. Aufgrund der ursprünglich rein weißen Blütenfarbe und der Blütenform erhielt sie den Namen Engelstrompete. Die Blüte duftet stark und sehr angenehm. Die Blütenbildung beginnt ungefähr im Juni und hält bis zum Herbst an.
… und jetzt Film ab!
Die Blütenfarben sind weiß, gelb (Datura aurea) und rot (Datura sanguinea). Wichtig: Alle Pflanzenteile sind giftig! Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Südamerika, sie werden jedoch wegen der auffälligen Blüten weitläufig kultiviert. Durch den hohen Anteil an Alkaloiden sind alle Pflanzenteile– nicht nur die Blüten! – giftig. In Puncto des Namens gab es bei dieser Pflanze große Diskussionen: Vor einiger Zeit wurde Datura mit Ausnahme von Datura stramonium ( Stechapfel) auf Betreiben vor allem amerikanischer Biologen in Brugmansia umbenannt. Mit dieser Umbenennung und damit einhergehenden Abtrennung von Datura stramonium sind aber vor allem europäische Biologen nach wie vor überhaupt nicht einverstanden. Brugmansia wird daher oft immer noch als Datura bezeichnet, weshalb hier vorzugsweise der alte Name beibehalten wurde. Pflanzenteile giftig. Der botanische Name der Gattung ehrt Sebald Justinus Brugmans (1763-1819).
… und jetzt Film ab!
Pflanzenpflege: Der Wasserbedarf der Engelstrompete ist insbesondere im Hochsommer extrem hoch! Das Substrat sollte immer feucht sein. Schlaff herabhängende Blätter zeigen: Durst!! Im Sommer stehen Engelstrompeten den ganzen Tag über gern in der Sonne. Sie geben sich aber auch mit Halbschatten zufrieden. Für die Überwinterung als Kübelpflanze genügt ein nicht unbedingt sehr heller, aber kühler, frostfreier Raum. Mein Tipp: Je wärmer die Datura steht, desto schöner Blüten bildet sie! Eine Hauswand im Rücken zwecks nächtlicher Wärmeabgabe ist ideal und schützt zudem vor starken Winden. Am liebsten überwintert Datura bei zwischen 5 und 10 °C. Selbstverständlich kann man Engelstrompeten auch bei höheren Temperaturen (z.B. im Wintergarten) überwintern; dann ist aber genügend Licht wichtig. Zu empfehlen ist aber eine kühle Überwinterung. Düngung: Bis Mitte August einmal pro Woche mit dem Floragard Daturapflanzendünger. Vermehrung: Erfolgt fast immer durch Stecklinge, die man im Frühjahr relativ leicht bewurzeln kann. Aussaat ist jedoch ebenfalls möglich. Samen ist im Handel erhältlich. .
Ein Rückschnitt kann, sofern die Datura zu groß geworden ist, ungefähr zeitgleich mit dem Ausräumen erfolgen. Die abgeschnittenen Pflanzenteile kann man bei Bedarf als Stecklinge verwenden und daraus neue Pflanzen ziehen.
… und jetzt Film ab!
zurück
Startseite
|