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Pflanzenporträt: Ginster
Bald zeigen auch die ersten Ginster (Cytisus) ihre markanten Blüten, die typisch sind für Mitglieder der Familie der Schmetterlingsblütler. Dicht an dicht sind die mehr oder weniger blattlosen, kräftig grünen Triebe mit den hübschen, symmetrisch aufgebauten Blüten besetzt, die manchmal einen intensiven Duft verströmen. Gelb ist die häufigste Farbe im Ginstersortiment. Daneben gibt es auch andere kräftige Farbtöne wie Rosa und Rot. Manche Ginster vereinen mehrere Farbtöne in einer Blüte: In der großen Gruppe der Besenginster, die ab Mai blühen, finden sich viele mehrfarbige Varianten. Es lohnt sich, in Gartencentern, Baumschulen und Gärtnereien auf Entdeckungsreise zu gehen: Wer jetzt nach dem Winter die ersten milden Tage zum Pflanzen nutzt, kann sich dann schon bald über blühenden Ginster oder andere schöne und auffallende Frühjahrsblüher im eigenen Garten freuen. So bleibt die Frage zu klären:
Warum hat der Ginster keine oder nur sehr kleine Blätter?
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Viele Ginstersorten haben fast blattlose Stängel und sehen deshalb sehr interessant aus. Man kann die grüne Rinde und später die vielen Schmetterlingsblüten gut erkennen. Der für einen Zierstrauch außergewöhnliche Wuchs, der den Ginster auch zu einer schönen Strukturpflanze macht, ist die Folge einer Anpassung an besondere Standorte: Ginster gedeiht in der Natur auf relativ nährstoffarmen, gut wasserdurchlässigen Böden an sonnigen Stellen. Er kann sich dort gut entwickeln, weil er wegen seiner kaum oder gar nicht vorhandenen Blätter weniger Wasser verdunstet als Gehölze mit vielen großen Blättern. Hieraus lassen sich auch die Ansprüche für Zierginster ableiten, der in den Garten gepflanzt wird und im Frühjahr mit seiner Blütenfülle erfreut: Ein sonniger Standort ist wichtig und der Boden sollte gut wasserdurchlässig und nicht zu nährstoffreich sein.

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