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Die Zeichensprache der Rosen

Wussten Sie, dass Ihre Rosen sprechen können - und das auf eine eindringliche Art? Sie bedienen sich der Zeichensprache mit Hilfe ihrer Blätter. Sind Rosenblätter sortenuntypisch klein, dazu blass sowie hier und da rötlich gesprenkelt, dann sagt die Blume, dass ihr Stickstoff fehlt. Mit braunen und spröden Blatträndern will uns die Rose mitteilen, dass in ihrem Boden viel zu wenig Kalium vorhanden ist. Wenn das grüne Blättergewand sich ins Purpur verändert, so heißt es, dass Phosphor fehlt. Gelbe Flecken sagen dem Rosenfreund schließlich, dass seine königliche Schönheit zu wenig Magnesium besitzt. Wir sehen, dass von uns Gärtlern eine ganze Menge "Sprachbegabung" verlangt wird! Deshalb sollten Sie sich die Blätter ihrer Rosen genau anschauen. Treten Mangelsymptome auf, werden diese mit richtigen Düngergaben behoben. Doch mit dem Dünger allein ist es nicht getan! Wir müssen - gerade in niederschlagsarmen Sommermonaten - die Rosen regelmäßig wässern, damit die Wurzelhärchen die gelösten Nährstoffe aufnehmen können.

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