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Der Garten bewegt mich –
Der Herbst lädt im Garten zur Ernte ein!

Er zaubert Früchte in allen Farben und Formen auf Wildobstpflanzen - wahre Fitmacher für den Winter!. Die wilden Früchtchen sind dabei nicht nur lecker, sondern auch äußerst dekorativ: Zusammen mit malerisch verfärbten Blättern und Spätblühern machen sie den Reiz des Herbstes im Garten aus. Zum Beispiel der Zierapfel (Malus):

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Aus seinen Blüten entwickelt der Strauch oder Baum im Herbst viele kleine, vitaminreiche Äpfelchen, die je nach Sorte gelb, orange oder rot leuchten. Sie sind hervorragend für die Zubereitung von Gelee oder Marmelade geeignet, denn ihr Pektingehalt ist höher als der herkömmlicher Apfelsorten.  Die vielen kleinen Früchte der Zieräpfel sind fast zu schade zum Pflücken. Sie leuchten je nach Sorte gelb, orange oder rot und sind relativ klein. Die Miniäpfel können zum Beispiel zu Gelee oder Marmelade verarbeitet werden und sind auch eine schöne Tischdekoration bei herbstlichen Festen. Zieräpfel sind auch auffallende Blütensträucher oder -bäume. Zur Hauptblütezeit im Mai erscheinen weiße, rosafarbene oder rote Blüten. Bei manchen Sorten bietet die Entwicklung von der dunklen Blütenknospe bis hin zur hellen Blüte ein wunderbares Farbenspiel, zum Beispiel von zartem Rosa hin zu reinem Weiß.

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 Vielseitiger Sanddorn

Schon seit rund 2000 Jahren sind in Ostasien die heilenden Kräfte des Sanddorns (Hippophae) bekannt. In Europa taucht der Sanddorn als Heilmittel erst in den Kräuterbüchern des Mittelalters auf. Auch nach heutigen Kenntnissen sind die rundlich-eiförmigen Früchte gesund, enthalten sie doch viele Vitamine, Spurenelemente und andere bioaktive Stoffe.

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Der Sanddorn erreicht als Strauch je nach Sorte eine Höhe von drei bis fünf Metern, seine seitlich abstehenden Zweige sind mit schmalen, lanzettähnlichen, silbrigen Blättern bewachsen. Aus den kleinen, unauffälligen Blüten entwickeln sich leuchtend orangefarbene Früchte, die ab September geerntet werden können. Sie verbleiben bis in den Winter hinein fest am Geäst und verströmen einen angenehmen Duft. Der Sanddorn kommt in der Natur in sehr unterschiedlichen Gebieten vor und hat sich sowohl hohen Salzgehalten und Wind als auch Hitze und Trockenheit angepasst. Häufig ist er etwa an der Nord- und Ostseeküste zu finden und gedeiht gut auf mageren, sandigen Böden – aber auch im südlichen Bayern fühlt er sich wohl. Der Sanddornstrauch ist zweihäusig, das bedeutet, die einzelnen Pflanzen und ihre Blüten sind entweder rein weiblich oder rein männlich. Um in den Genuss einer reichen Ernte der herbsäuerlichen Früchte zu kommen, muss von jedem Geschlecht eine Sorte gepflanzt werden.

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Es lohnt sich! Aus Sanddorn beeren lassen sich viele Leckereien zubereiten wie Saft, Nektar, Fruchtsoße oder -sirup, Marmelade, Gelee oder Likör. Da sich die Aromastoffe vor allem in der Schale der Früchte befinden, sollte diese möglichst mit verarbeitet werden.

Fotos: PdM

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