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Gärten der Welt – Willkommen auf Schloß Wijlre!

Schloss Wijlre gehört zu den schönsten Schlösser des 17. Jahrhunderts.Es liegt in Süd-Limburg in der Nähe von Maastrich in den Niederlanden.Das Schloß und der drei Hektar große Park und Garten gehört dem Ehepaar Eyck-Vonken.

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Während Marlies sich um die blühende Pracht im Schloß und Garten kümmert, genießt Jo seine blühenden Oasen. Er ist nicht nur ein großer Gartenfreund, sondern auch ein großer Kunst-Mäzen – doch dazu später!Beginnen wir unsere Gartenreise in dem wunderschönen Innenhof, der im 18. Jahrhundert durch die An – und Umbauten der Kutschenhäuser sowie durch das Wasserbassin seine heutige Form erhielt.

Da die Gärten durch einen tiefen, wassergefüllten Burggraben vom Schloss getrennt sind – geht unser Weg zunächst über die Brücke der vier Jahreszeiten, wie es die kleinen Steinfiguren symbolisieren. Nach der Brücke gehen wir nach links in den blauen Parterre Garten. Hier haben 1500 Muscari -als also Traubenhyazinthen – mit dem herrlichen Namen „Blue Festival“ ihren Platz gefunden.

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Dieser – durch seine begrünte Beeteinfassung als streng formal zu bezeichnen ist, bekommt durch die blaue Blütenfareb der Muscari eine noch größere Dimension, da das blau für das Auge alles größer und weiter erscheinen lässt.Sobald man den Blauen Parterre Garten durchschritten hat, kommt man  - den Blick durch  Hecken geschützt – zum Hedge house – dem Heckenhaus.

Von dem Museum aus gelangen wir direkt in den Gemüsegarten. Doch Gemüse allein macht das Auge nicht glücklich, meint Jo und setzt mit Kaiserkronen weitere Highlights in seine Gourment - Inseln. Schmunzelnd erzählt er dazu, dass es nicht nur fantastisch ausschaut, sondern zudem die Wühlmäuse vom Gemüse fernhält.

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Wenn wir nur dem Gemüsebeet den Rücken zukehren, dann sind wir bereits im Kräutergarten.

Wie man schnell erkennt so sind die einzelnen Gärten durch Heckenstruktur nicht nur getrennt sondern klar gegliedert, die Gartenräume sind deutlich von einander zu unterscheiden.Aus dem streng geordneten Kräutergarten, der umschlossenen wird von einer hohen Hecke, wird dem Besucher nun ein Blick über den Wassergraben gewährt – im sogenannten Purpurrotenzimmer mit Tulpen wie Jan, Purple Flag und Greuze kommen wir das 1. Mal Kontakt mit der Kunst im Garten.

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Nun folgt der Obstgarten. Jo ist der festen Überzeugung, dass Farben nicht nur in der Kunst sondern auch im Garten  stimmen müssen, deshalb hat der Pavillion genau die Farbe der Äpfel die diese Bäume später tragen.

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Das grüne der kleinen Pavillion läßt das Gold der Narzissen Intrigue noch stärker leuchten.

Nun sind wir am Ende der Gartens angelangt und kommen in den Park,Immer wieder blühende Zwiebelblumen, die den Frühling bunt machen- vorausgesetzt sie kommen nun im Herbst in die Töpfe und Erde.

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Im Park stehen verschiedene Baumarten im Rasen und nicht wie vielerorts in Reih und Glied. Sofort fallen uns die halbrunden, farbigen und gleich großen Scheiben auf, die unter die Bäume gesetzt wurden.

Wenn sich nun das Tageslicht verändert, dann verändern auch die Scheiben ihre Farbe. Aber dadurch dass die Scheiben von der selben Sorte sind, bekommen die unterschiedlichen Bäume einen Bezug zueinander, ja es entsteht einen Zusammenhang. Nicht erzwungen, aber deutlich zu spüren.

Halb rund, den Scheiben angepasst, sind auch die Eosenbögen, die das Ufer entlang des Rosengartens saumen. Dieser Gartenteil wurde wieder in strengformale Räume und Beete aufgeteilt, so wie es der Hofstaat der Königin des Gartens – also die Rose – verlangt.

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Fotos: IZB

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